Mit einer Vertrauensperson aufhören: So wird Unterstützung hilfreich
4. März 2026
Eine vertraute Person kann das Aufhören weniger einsam machen. Seriöse Daten rechtfertigen jedoch nicht das Versprechen, eine einzelne „Accountability“-Person erhöhe die Erfolgschance um das Zehnfache. Gut belegt ist ein breiteres Paket aus Beratung, Unterstützung und zugelassenen Medikamenten zur Rauchentwöhnung.
Die richtige Person wählen
Wähle jemanden, der zuverlässig, erreichbar und nicht wertend ist. Die Person muss kein Experte sein. Wichtig ist, dass sie deine Entscheidung respektiert und einen Ausrutscher nicht in eine Anklage verwandelt.
Konkrete Erwartungen vereinbaren
Besprecht vor dem Stopptag, was hilft:
- auf eine Nachricht während eines Verlangens reagieren;
- nicht in deiner Nähe rauchen oder dampfen;
- gemeinsam kurz spazieren gehen;
- dich an deinen persönlichen Grund erinnern;
- Fortschritte würdigen, ohne dich zu überwachen.
Legt auch fest, was nicht hilft: Schuldgefühle, Drohungen, ständige Kontrollen oder das Angebot „nur eines“ Produkts.
Vereinbart ein kurzes Signal wie „starkes Verlangen“. Nach einem Ausrutscher untersucht ihr den Auslöser und passt den Plan an.
Persönliche Unterstützung ergänzt professionelle Hilfe. Laut CDC bieten Beratung und Medikamente zusammen die beste Chance, dauerhaft mit dem Rauchen aufzuhören.